Mit Lebensfreude Grenzen überfliegen!

Lebst du schon oder kontrollieren dich deine Gedanken?

13. Juni 2016 by 0 Comment 1791 Views

Immer wieder stelle ich fest, dass sich manche Menschen selbst das Leben schwer machen. Egal, ob beim Gleitschirmfliegen, in der Arbeit oder im privaten Umfeld. Viele Menschen haben automatische Gedanken, die sie blockieren und von dem abhalten, was sie im innersten möchten bzw. das Leben zu genießen. Das schlimme dabei ist, sie merken es nicht einmal.

 

Das Reich der Gedanken

Mit dem Gehirn lassen sich geniale Pläne und Strategien schmieden. Es kann uns wunderbar dabei unterstützen, das Leben zu meistern. Doch manchmal übertreibt es. Dann lässt es uns einfach nicht in Ruhe und springt von einer Idee zur anderen. Manchmal bleibt es auch an einem Gedanken hängen und wiederholt ständig den selben Satz. Dabei können dann auch Gedanken auftauchen, die dich blockieren können, wie „das wird mein schlechtestes Ergebnis“ oder „oje die Anderen sind so viel besser als ich“ oder „ich muss mein bestes geben, damit ich mich nicht blamiere“.

Es können auch einfach nur Bilder vor unserem inneren Auge auftauchen, die uns in bestimmten Situationen zeigen und dann negative oder positive Gefühle auslösen.

Gedanken können dich dann daran hindern das Leben zu genießen, wenn es einfach ist. Gedanklich bist du bereits in der Zukunft oder hängst noch in der Vergangenheit, ohne bewusst wahrzunehmen was im Moment stattfindet.

Denken geschieht von ganz alleine. Den ganzen Tag über ist eine Stimme im Kopf und kommentiert das Handeln, bewertet Situationen und Menschen oder schmiedet irgendwelche Pläne.

Wenn du nicht gelernt hast, deinen Kopf als nützliches Werkzeug zu verwenden, kann es sein, dass deine Denkmuster dein Leben und somit deine Handlungen bestimmen - voll automatisch!

Wie das Gehirn dich kontrolliert:

Seit Beginn deines Lebens werden auf Grund von Erfahrungen immer neue Verknüpfungen im Gehirn erstellt (neurologisches Netz). Das Gehirn lernt also aus deinem Umfeld (Eltern, Geschwister, Lehrer, Freunde...) und stellt dazu Verbindungen her - wie ein großes Netzwerk entstehen Muster. Tiefgreifende emotionale Erfahrungen hinterlassen tiefere Muster.

Auch aus den Medien, wie Fernsehen, Internet, Zeitungen, Radio nimmt das Gehirn alle möglichen Informationen auf und verknüpft diese mit anderen Erfahrungen aus der Vergangenheit.

Aus all diesen Informationen entstehen dann unsere Denkmuster und Glaubenssätze (=tiefe Überezeugungen). Je mehr jemand z.B. davon überzeugt ist "ich darf keine Schwäche zeigen", desto stärker ist diese Vernetzung im Gehirn verankert. Und desto aggressiver, überheblicher und distanzierter wird sich diese Person gegenüber anderen Verhalten.

Wenn du dir deiner Gedankenmuster nicht bewusst bist, dann läuft der Prozess vom Gedanken zur aggressiven Handlung voll automatisch ab. So wie manche nicht wissen, wie sie den Weg zur Arbeit zurück gelegt haben - es lief einfach routiniert ab.

Es spielt auch nicht unbedingt eine große Rolle zu wissen woher ein bestimmter Gedanke kommt. Wichtig ist allerdings sich nicht von ihnen kontrollieren zu lassen.

Warum wir an Denkgewohnheiten festhalten

Zum einen sind wir uns der Denkgewohnheiten oft nicht bewusst. Immer wieder stelle ich fest, dass manche Menschen ganz belanglos etwas vor sich hin reden, wie "das wird mein schlechtestes Ergebnis" oder "ich kann mir das nicht leisten", obwohl bisher noch gar nichts passiert ist. Wenn ich sie dann darauf anspreche, sind sie ganz überrascht, dass ich darin einen negativen Gedanken erkannt habe - das sei ja nur die Realität.

Viele negative Grundannahmen haben wir in der frühen Kindheit entwickelt. Einige haben wir aus unserem Umfeld, übernommen ohne diese zu überprüfen (siehe auch Podcast: "Prüfe deinen Glauben"). Weil sie uns so vertraut sind und auch in bestimmten Situationen beschützt oder geholfen haben, fühlen sie sich "richtig" an und wollen diese auch nicht so einfach aufgeben.

Das Gewohnte und Vertraute funktioniert sehr schnell und gut, daher fällt es uns schwer diese Gewohnheit wieder los zu werden. Jeder Raucher, der erkannt hat, dass Rauchen seiner Gesundheit schadet und versucht damit aufzuhören, weiß wovon ich spreche. Genauso schwer ist es negative Denkmuster wieder los zu werden.

Was kannst du also tun, um dein negatives Denken zu verändern, wobei dir manche Muster ja gar nicht bewusst sind?


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Negative Gedanken schnell erkennen

Gedanken sind eng mit Gefühlen verbunden. Wenn ich denke „die Anderen sind viel besser als ich“ dann fühlt sich das nicht so gut an. Ich fühle mich klein und eingeschüchtert. Die Folge daraus ist, dass ich mit wenig Selbstbewusstsein an die Herausforderung ran gehe und falsche Entscheidungen treffe.

Zu versuchen nicht an einen bestimmten Gedanken zu denken funktioniert nicht. Die Lösunt ist das Gegenteil. Achtsam die Gedanken wahrnehmen und erkennen welche Gedanken da sind. Wenn du erkennst welche Gedanken in deinem Kopf herumschwirren, dann kannst du auch erkennen, dass sie einfach nur Gedanken sind - nicht mehr und nicht weniger.

Schwierig ist nicht der Gedanke „die anderen sind besser“, sondern die Tatsache, dass wir daran glauben und den Gedanken zur Realität werden lassen. Durch achtsames wahrnehmen, kannst du lernen, dich bewusst zu entscheiden, ob du weiterhin ganz automatisch den Gedanken glaubst und danach handelst oder ob du dich anders verhalten möchtest.

Suche dir dazu z.B. dreimal täglich ein ruhiges Plätzchen und beobachte welche Gedanken auftauchen. Eine Minute kann schon ausreichen.

Mit einem Gedankenprotokoll kannst du dir deine Gedanken schriftlich festhalten. Entweder du machst es tabellarisch, so wie in meinem Dokument oder du schreibst dir einfach alle Gedanken auf, die dir während deiner Achtsamkeitsphase auftauchen. Wenn du das eine Weile (min. 14 Tage) machst, wirst du vielleicht überrascht sein, welche automatischen Gedanken dich tagtäglich begleiten.

Gedanken begrüßen

Was mir ganz gut hilft, ist nach dem wahrnehmen der Gedanken diese zu begrüßen. Auch negative Gedanken möchten beachtet werden. Wenn du also einen negativen, dich blockierenden Gedanken registrierst, halte inne und sage zu ihm „Ah, da bist du ja! Ich habe dich zwar nicht gerufen, aber schön das du da bist.“ Oder „Ah, da bist du ja schon wieder!“ - und lächle dabei.

Mit dieser Haltung bekommst du etwas Abstand zu dem Gedanken. Er ist zwar da, hat aber keine Macht mehr. Besonders das Lächeln, also schmunzeln über den Gedanken, nimmt ihm die Kraft. Der entstandene Abstand hilft die Situation aus einem anderen Blickwinkel betrachten zu können.

FAZIT:


Gedanken sind gut, sie helfen uns in vielen Situationen weiter. Doch achte gut darauf, welche Gedanken dich begleiten. Nimm negative Gedanken einfach nur als Produkt deines Gehirnes wahr und behalte die Macht über deine Handlungen. Genieße das Leben und an jedem einzelnen Flug!

Viel Aufwind wünscht

Yvonne

 

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Yvonne

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Yvonne Dathe

Lösungsorientierte Beraterin mit betriebswirtschaftlichem und psychologischen Hintergrund. Gleitschirmpilotin seit 1994 und Lebensfreude-Spezialistin.

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