Bald ist es wieder so weit. Das Jahr neigt sich dem Ende und viele setzen sich mit dem Jahreswechsel Ziele für das Neue Jahr. Letztes Jahr hatte auch Timo sich das Ziel gesetzt mehr Sport zu treiben. Sein Ziel war es mindestens drei Mal die Woche laufen zu gehen. Er war der Ansicht, er müsse seine Willenskraft stärken, dann werde er das schon schaffen. Anfänglich war Timo hochmotiviert. Er kaufte sich neue Turnschuhe, eine Laufjacke und sogar eine Sportuhr. Nachdem die Ausrüstung gekauft war startete er mit seinem Laufprogramm. Seine Lauftage waren Montags, Mittwochs und Samstags. Die ersten beiden Wochen schaffte er es seinen Plan einzuhalten, doch dann kam ein richtig eisiger Wintertag und sein innerer Schweinehund meldete sich „heute ist es zu kalt zu laufen, bleib lieber zu Hause“. Timo hörte auf seinen Schweinehund und lies das Lauftraining das erste Mal ausfallen. Immer häufiger und lauter meldete sich sein Schweinehund mit allen möglichen Ausreden „zu kalt“, „zu nass“, „zu wenig Zeit“, „du schaffst es eh nicht schneller zu laufen, also lass es gleich bleiben“…
So wie Timo geht es vielen. Hochmotiviert werden gesetzte Ziele begonnen, doch nach ein paar Wochen wird der innere Schweinehund immer lauter, bis wir wieder in alte Muster zurück fallen - vorbei ist es mit den guten Vorsätzen.
Doch das muss nicht sein!
