Mit Lebensfreude Grenzen überfliegen!

Musik steigert das Glücksempfinden

20. Mai 2019 Das Leben genießen

Wenn du deine Lieblingsmusik hörst, bist du augenblicklich etwas besser gelaunt. Leider lassen wir oft einfach eher unbewusst von außen beschallen.Musik ist direkt und indirekt mit unseren Emotionen verbunden. Mit der richtigen Musik lassen sich Glücksgefühle wie auf Knopfdruck anschalten.

In Studien hat sich gezeigt, das Musik Alzheimer Patienten hilft sich wieder an bestimmte Dinge zu erinnern. Musik kann Schmerzen lindern, Ängste mindern und innere Barrieren lockern. Sie wird Musik längst therapeutisch eingesetzt – inzwischen sogar bei chronischen Immunkrankheiten.

Der Musikpsychologe und Forscher Stefan Kölsch sagt: „Das Gehirn und das Immunsystem beeinflussen sich gegenseitig, vor allem über Botenstoffe, die Gehirn und Immunsystem über die Blutbahn austauschen. Insbesondere Hirnstrukturen, in denen Emotionen entstehen, beeinflussen das Immunsystem.“

Musikschätze entdecken

Ich schlage dir vor du durchstöberst mal deine Musiksammlung, ob als Platte, Kassette, CD oder Digital auf dem Rechner. Gönn dir etwas Zeit und durchforste dein Archiv. Sicher wirst du beim kurzen Anspielen Schätze wiederfinden, die du schon lange nicht mehr gehört hast, an die aber schöne positive Momente gekoppelt sind. Sammle diese, höre in einige Lieder hinein und freu dich über die Musik.

Unbekannte Musik entdecken

Jeder von uns bevorzugt eine oder einige wenige Musikrichtungen. Selbst wenn du ein eingefleischter Musikfan bist, wirst du nicht alle Lieder dieser Welt überblicken. Deshalb möchte ich dich dazu ermutigen, jemanden aus deinem Bekanntenkreis anzurufen, von dem du glaubst, dass er gute Musik hört und hole dir von dieser Person eine musikalische Inspiration. Am Ende geht doch nichts über eine direkte Empfehlung. Und zwar schon alleine deswegen, weil du die großartige Musik, die dir jemand anders näher bringt, von diesem Moment an für immer mit diesem Menschen und der Anekdote rund um die Entdeckung verbinden wirst. Ein Gewinn, den du dir nicht entgehen lassen solltest.

Beim Musik hören fröhlich werden

Wie bereits erwähnt, kann Musik deine Stimmung augenblicklich verbessern und vorbeugend gegen Stress eingesetzt werden. All die guten Auswirkungen von Musik kann man sich natürlich auch im Alltag zunutze machen. Allerdings braucht man dafür ein Gespür dafür, welche Musik einem in welcher Situation gut tut. Sortiere die Musik, die du gefunden hast, nach Lebenslagen: zum Beispiel Musik zum Chillen, zum Zwiebelschneiden oder fürs nervige Warten im Stau. Höre dir mehrere Favoriten genau an. Passen sie wirklich? Willst du tanzen, wenn du sie hörst? Mitsingen? Oder befällt dich in der Mitte des Titels das Bedürfnis vorzuspulen? Pack dir deine Highlights auf deinen mobilen Player.

Lass dich neu beschallen

Wenn du deine Sammlung zusammen gestellt hast, probier die Musik aus. Welche Musik möchtest du in der Früh für den Start in den Tag hören? - Welche Musik hilft dir beim Autofahren konzentriert zu bleiben? Was möchtest du hören, um runterzukommen nach einem wichtigen Gespräch? Gibt es Musik die dich beim Sport motiviert?
Sei experimentierfreudig und versuch deine Musikschätze gezielt einzusetzen, um dir den Tag zu versüßen.

Selbst musizieren

Übrigens kannst du auch selbst mal anfangen Musik zu machen. Entweder zu singen oder ein Instrument lernen. Wenn du das erste Mal ein Musikinstrument in die Hand nimmst, entsteht ein neues Netzwerk im Gehirn. Oder anders ausgedrückt: Dein Gehirn fängt an sich umzustrukturieren, das wird als Neuroplastizität bezeichnet. Es entstehen neue Verbindungen. Für gesundes Altern sind solche kleinen alltäglichen Herausforderungen wichtig. Selber musizieren macht Spaß und fordert das Gehirn.

Wenn du mal traurig bist

Forscher haben entdeckt, dass wenn wir traurig sind, traurige Musik uns positiv beeinflussen. Das klingt Paradox. Kölsch und Taruffi erklären „Traurige Musik ruft eine große Bandbreite komplexer Gefühle hervor die in Teilen auch positiv sein können“. Menschen mit viel Einfühlungsvermögen und instabilen Emotionen könnten von trauriger Musik profitieren. Diese sanften Klänge können helfen, negative Gefühle zu regulieren, einzuordnen und Trost zu finden.

Also nicht nur fröhliche Musik kann deine Stimmung verbessern. In bestimmten Momenten kann auch traurige Musik zur Steigerung deines Positivquotienten beitragen.

Jetzt bist du dran?

Was sind deine Musikschätze, die du schon lange nicht mehr gehört hast, aber für deine Stimmung belebend sein können. Wenn du möchtest teile, deine Schätze in den Kommentaren!

 

Viel Aufwind in allen Lebensbereichen, wünscht

Yvonne

 

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Kürzlich habe ich mir die Dokumentation „Speed – auf der Suche nach der verlorenen Zeit“ angesehen. In der Doku geht es um die Beschleunigung der Zeit und dem Gefühl immer weniger davon tatsächlich zu haben. Ich gestehe, auch mir geht es manchmal so, dass ich das Gefühl habe nicht alles machen zu können, was ich gerne würde, weil ich einfach keine Zeit habe.

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Sich mit Menschen zu umgeben, die dich inspirieren und bestenfalls unterstützen, kann dein Leben bereichern und dich glücklicher machen. Schnell bist du genauso motiviert und inspiriert wie sie selbst. Nicht um sonst heißt es "sag mir wer deine Freunde sind und ich sag dir wer du bist". Gute Freunde unterstützen dich in schlechten Zeiten und machen, dass es dir schnell wieder gut geht. Wer ein gesundes Soziales Netz hat, ist glücklicher, zufriedener und weniger anfällig für psychische Erkrankungen. Daher solltest du dein Soziales Netz pflegen. Gibt es einen Freund, den du schon länger nicht mehr gesprochen hast, weil dir die Zeit fehlte? - Falls ja, wie wäre es, wenn du ihn oder sie einfach mal anrufst?

 

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Schöne Erlebnisse fotografisch festzuhalten kann deinen Genuss darüber steigern. Zahlreiche Studien belegen dies für positive Erlebnisse, wie einer Städtetour, Museumsbesuch, Safaries und andere positive Erlebnisse, wie z.B. ein Mittagessen mit Freunden. Allein das Fotografieren, ohne sich die Bilder im Anschluss anzusehen erhöhte bereits die Freude an dem Ereignis. Nur wenn das Erlebte selbst schon extem beeindruckend wahr, konnte das schießen von Fotos den Genuss nicht weiter steigern. In diesem Fall kann es sogar sein, dass sich das Fotografieren negativ auf den Genuss und die Freude auswirkt.

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Hör dir die Folge an:

 

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11. Mai 2020 Das Leben genießen

Den Augenblick und das Leben genießen, klingt ganz einfach, oder? Doch die Umsetzung ist umso schwerer. Ich selbst ertappe mich auch immer mal wieder dabei, wie ich im „Autopilot-Modus“ unterwegs bin, anstatt all die schönen Dinge um mich herum wahrzunehmen und mich einfach glücklich zu schätzen was da ist.

 

Vorteile des Autopiloten

Der Autopilot hat in vielen Situationen seine Berechtigung. Denn unbewusst können viele kleine und auch größere Dinge leicht erledigt werden und sorgen dafür, dass Ressourcen frei bleiben. Beim fliegen überlege ich nicht lange, ob ich den Schirm anbremsen oder freigeben muss, wenn er nach vorne wandert. Das aktive Fliegen hat sich so automatisiert, dass ich auf die Bewegungen der Luft und des Schirmes einfach reagiere. Wenn ich erst überlegen müsste, was die korrekte Handlung ist, wäre ich immer etwas zu spät dran.

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