Mit Lebensfreude Grenzen überfliegen!

Spannender Start in St. André Empfehlung

07. September 2012 by 0 Comment Fliegen/Sport 1902 Views

Heute gab es den zweiten Task auf der Europameisterschaft in St. André. Es gab unterschiedliche Wetterberichte. Von ganz gut bis baldige Überentwicklung. Daher schrieben die Tasksetter eine 78 km lange Aufgabe im Tal vor dem Startberg aus. So bleibt alles übersichtlich. Das Deutsche Team war wieder ganz gut mit dabei. Nachdem gestern Martin Petz, Ulrich Prinz und Peter Jung vorne mit dabei waren, konnte das Deutsche Team heute mit Marc Wensauer und Ulrich Prinz punkten.

 

Nachdem ich gestern zu spät gestartet war und mit 20 min. Rückstand fliegen musste, wollte ich es heute besser machen. Gleich als das "Window" am Startplatz aufging, machte ich mich fertig und startete. Wenig später fand ich mich 300 m unter dem Startplatz wieder und kämpfte um jeden noch so kleinen Aufwind. Nach und nach gesellten sich andere hinzu und gemeinsam schafften wir den Aufstieg. Leider nicht alle. Einige mussten tatsächlich unterhalb des Startplatzes landen und zu sehen, wie wir langsam bis an die Basis aufdrehten.

Der Startzylinder war genau gleich wie gestern. Heute war ich rechtzeitig im Zylinder und konnte mit den anderen Piloten mitfliegen. Die erste Wende lag am nördlichen Talende. Die Bärte standen zuverlässig und kräftig auf der Ritsch in Talmitte. Von dort aus ging es wieder über die Talmitte ans südliche Ende des Tals. Vor der Wende stand ein kräftiger Bart, der den Pulk wieder an die Basis brachte. Nun ging es zur dritten Wende wieder nach Norden. Zunächst ging es ganz nach Plan. Dann erwischte ich eine starke Thermik die mich allerdings ziemlich auf die Ostseite des Tals versetzte. Ursprünglich wollte ich, wie die Meisten, wieder über die Talmitte fliegen. Aber nachdem ich nun schon an der Ostflanke war, flog ich hier weiter. Dies war denke ich keine wirklich gute Entscheidung. Denn die Thermiken waren zäh und ziemlich windverblasen. Die Route zur Wende war nicht einfach. Immer wieder musste ich gegen den Wind vorhalten und kam nur langsam voran. Am Grat der Wende konnte ich gut aufsoaren und gleich wieder wenden. Mit Wind ging es etwas schneller zurück. Leider ging es nicht wirklich hoch. So flog ich auf Grathöhe vor bis zum Startplatz. Hier konnte ich noch ein paar Kreise aufdrehen, um dann zur End-of-Speed-Section zu fliegen. Leider drehte ich nicht genug auf und musste vor der letzte Wende noch 3 Kreise drehen, um die Zeit zu nehmen und dann ins Ziel am Headquater zu gleiten.

Für das Deutsche Team konnten Ulrich Prinz und Marc Wensauer heute punkten!

Ulrich Prinz ist nach diesem hervorragenden Durchgang auf Platz 3 in der Gesamtwertung!

Das Deutsche Team besteht aus

Isabella Messenger
Yvonne Dathe
Andreas Malecki
Daniel Tyrkas
Marc Wensauer
Martin Petz
Peter Jung
Thomas Ide
Torsten Siegel
Ulrich Prinz

Internetseite des Veranstalters: www.para-euro2012.com/

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Yvonne Dathe

Lösungsorientierte Beraterin mit betriebswirtschaftlichem und psychologischen Hintergrund. Gleitschirmpilotin seit 1994 und Lebensfreude-Spezialistin.

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