Mit Lebensfreude Grenzen überfliegen!

10 Tipps für mehr Selbstvertrauen

13. Oktober 2016 by 0 Comment
10 Tipps für mehr Selbstvertrauen pixabay

Selbstvertrauen ist für dein privates und berufliches Leben entscheidend. Für dein psychisches Wohlbefinden ist es enorm wichtig, dass du ein gesundes Selbstvertrauen hast. Hier habe ich 10 Tipps für dich zusammengestellt, wie du dein Selbstvertrauen stärken und ausbauen kannst:

  1. Du darfst Fehler machen

    Jeder Mensch der tätig ist, macht gelegentlich Fehler. - Das ist menschlich! Fehler sind so gar gut und wichtig, damit wir uns weiterentwickeln können. Wenn du immer nur das machst, was du eh schon gut und routiniert kannst, bleibst du stehen.

    Fehler sind also Förderliche Erfahrungen die Helfen zu Lernen Erfolg zu Realisieren.

    Unter Erfolg verstehe ich hier nicht nur höher, schneller, weiter sondern alles was du gerne erlernen, erleben und erreichen möchtest. Das können auch ganz kleine Dinge sein.

    Also: Sei froh über jeden Fehler den du gemacht hast, er hat dir einen Weg gezeigt, der nicht funktioniert. Nutze diese Erfahrung und schlage einen neuen Weg ein.

  2. Hör auf dich mit anderen zu vergleichen

    Natürlich kann es hilfreich sein, sich an anderen zu orientieren. Du darfst aber nicht den Fehler machen, wenn du schlecht abschneidest, dich wertlos und minderwertig zu fühlen.

    Statt dich zu vergleichen ist es sinnvoller, zu schauen, was haben die anderen gemacht, um dahin zu kommen wo sie sind. Und wo bist du gestartet, was hast du alles gemacht und geleistet? Und was kannst du von den anderen lernen, um dein Ziel zu erreichen?

    Mit dieser Sichtweise kannst du respektieren und anerkennen was andere Personen geleistet haben. Außerdem kannst du dein Selbstvertrauen stärken, indem du merkst, dass du entweder einen anderen Ausgangspunkt hattest oder Dinge anders oder noch nicht gemacht hast, die aber für deine Entwicklung wichtig sind.

  3. Sei authentisch

    Versuch dich selbst so zu nehmen wie du bist. Mach dir bewusst, was dich ausmacht und welche tollen Dinge du in der Vergangenheit alles geschafft hast. Wenn du dich selbst gut akzeptieren kannst, dann kannst du auch authentisch sein.

    Du kannst aber auch den umgekehrten Weg gehen. Das bedeutet du zeigst dich mit all deinen Schwächen, Fehlern und Makeln und daraus wächst dann deine Selbstakzetanz.

    Psychologen nennen das „So tun als ob“. Der Trick dabei ist, zeig dich erst nur sehr vertrauten ausgewählten Menschen. Sei offen und ehrlich zu ihnen, wenn du Angst vor irgendetwas hast. Dadurch kann sich deine Beziehung zu diesen Menschen intensivieren und du bekommst ehrliches Feedback, welches dir immer mehr hilft, so zu sein wie du wirklich bist und dich selbst mehr und mehr zu akzeptieren.

  4. Achte deine Bedürfnisse

    Jeder Mensch hat unterschiedlichste Bedürfnisse (Liebe, Austausch, Sicherheit, Freiheit, Selbstbestimmung...). Aus Pflichtbewusstsein, dem Glauben nicht gut genug zu sein oder es nicht verdient zu haben, werden diese Bedürfnisse oft missachtet.

    Nimm dir Zeit (5-10 Minuten) und spüre in dich hinein, welche Bedürfnisse du zur Zeit hast. Danach überlege dir, wie du dieses Bedürfnis jetzt sofort befriedigen kannst. Manche Bedürfnisse können vielleicht nicht 100 % befriedigt werden, aber vielleicht gibt es eine Möglichkeit deinem Bedürfnis trotzdem etwas Raum zu geben.

    Beispiel: Du bist in der Arbeit und sehnst sich nach einer Auszeit. Leider hast du heut noch wichtige Termine und musst auch die nächsten Tage präsent sein. Dann kannst du dir zumindest eine „Mini-Auszeit“ nehmen, in dem du kurz an die frische Luft gehst oder einfach nur in Ruhe eine Tasse Tee genießt. Wie du dir dieses Bedürfnis befriedigst ist vollkommen dir überlassen. Wichtig ist, dass du dir deine Bedürfnisse eingestehst. Außerdem solltest du dir erlauben diese Bedürfnisse zu befriedigen. So bleibst du langfristig fit, gesund und stärkst dein Selbstvertrauen.

  5. Lobe dich selbst

    Negatives fällt uns immer sofort auf, gerade an uns selbst. Positive Dinge werden oft nicht wahrgenommen. Bei anderen Menschen fallen uns positive Eigenschaften viel eher auf. Hier sehen wir, dass jeder Mensch Stärken hat. Bei uns selbst, sehen wir das oft nicht. Häufig schimpfen Menschen mit sich selbst in einer Art, wie sie mit einer fremden Person niemals sprechen würden.

    Der erste Schritt, um das zu ändern liegt darin, zu erkennen, dass dies an deiner eigenen subjektiven Wahrnehmung liegt. Mach dir klar, dass diese Wahrnehmung aus Signalen von außen aus der Vergangenheit oder durch deine inneren Bewertungen entstanden ist. Du siehst die Welt und dich selbst, durch eine negative Brille. Deine Aufgabe ist es nun diese Brille abzulegen und eine neue Brille aufzusetzen. Such nach Dingen, die du gut kannst.

    Du kannst dir jeden Abend bewusst machen, was du den Tag über gut gemacht hast. Wenn du möchtest könntest du dir diese Dinge auch in einer Art Tagebuch aufschreiben.

    Wichtig ist: Lobe dich selbst für, das was du geleistet hast und was du gut kannst – so stärkst du dein Selbstvertrauen. Siehe auch: „Erfolgsanalyse – Eigenlob hilft!

  6. Lebe deine Werte

    Wer seine Werte lebt, steigert seine Selbstachtung und damit automatisch sein Selbstvertrauen.

    Werte sind Dinge, welche dir wichtig sind. Jeder hat eigne individuelle Werte, wie Liebe, Umweltschutz, Tierschutz, Toleranz, Freiheit, Gelassenheit...

    Häufig stehen wir im Alltag vor der Herausforderung für unsere Werte einzustehen. Es ist leicht die Werte nur einmal zu übergehen. Das Risiko ist klar: Verlust der Selbstachtung. Deshalb solltest du darauf achten deine Werte hochzuhalten und dein leben so gut wie möglich danach auszurichten.

    Solltest du dennoch einmal einknicken, was jedem von uns gelegentlich passiert – das ist menschlich, dann verzeih dir und gestehe dir ein, dass jeder auch mal einen Fehler macht.

    Um zu deinen Werten stehen zu können, stelle dir folgende Fragen:

    - Was ist dir wirklich wichtig im Leben?

    - Was tun Menschen im Alltag wieder und wieder, dem diese Dinge wichtig sind?

    Versuche deine Handlungen immer mehr in Einklan mit diesem Ideal zu bringen. Nur dann kannst du dir selbst täglich mit gutem Gewissen in den Spiegel schauen, hast Selbstachtung und Selbstvertrauen – denn du kannst dir selbst trauen.
    => Siehe auch: Werte sind die Steuerleinen deines Lebens

  7. Lerne NEIN zu sagen

    Wenn deine Werte und Bedürfnisse kennst und dafür einstehen möchtest, bleibt es nicht aus auch einem NEIN sagen zu dürfen. Menschen mit wenig Selbstvertrauen, haben oft auch Probleme damit anderen Menschen etwas auszuschlagen. So bleiben die eigenen Bedürfnisse häufig auf Strecke. Lerne daher NEIN zu sagen.

    Du kannst das im klassischen Rollenspiel mit einer vertrauten Person üben. Wichtig ist, dass du Klartext redest. Hier ein paar Sätze die dir helfen können:

    - Nein. (=ja, nein ist bereits ein vollständiger Satz)

    - Nein, weil...

    - Ich kann nicht, habe bereits was anders vor, also nein.

    - Ich möchte nicht

    Kleiner Tipp: Du brauchst auch gar nichts sagen, manchmal reicht es schon, wenn du einfach ein wenig wartest (so 3 Sekunden). Atme also einfach innerlich ein und aus, bevor du eine Antwort abgibst. Wenn du zögerst bei deiner Antwort, vermittelt dass deinem Gegenüber ein ungutes (unbewusst) Gefühl. Wenn du das oft genug getan hast, wird dein Gegenüber vielleicht eine andere Person, die schneller ja sagt.

  8. Löse deine Probleme

    Menschen mit einem großen Selbstvertrauen lösen ihre Probleme. Sie sind selbstverantwortlich für ihr Leben und dazu gehören auch ihre Probleme. Sie stecken also nicht den Kopf in den Sand und hoffen, dass sich das Problem von selbst löst.

    Schau dir also deine Probleme an, schreib sie zur Not auf und dann unternimm etwas, um das Problem zu lösen.

    Du kannst mit kleinen Dingen, Schreibtisch aufräumen oder Notizbuch anlegen anfangen und dich dann zu den größeren Problemen, wie neue Beziehungen knüpfen, eine Ausbildung beginnen oder eine wichtige Entscheidung treffen, vorarbeiten.

    => So schaffst du mehr vertrauen in dich selbst!

  9. Sei freundlich zu dir selbst

    Wie bereits und Punkt 5 beschrieben, sprechen viele Menschen nicht sonderlich freundlich mit sich, wenn mal etwas nicht nach Plan gelaufen ist. Doch damit du schadest du deinem Selbstvertrauen.

    Sprich mit dir so, wie du mit einem guten Freund sprechen würdest:

    • Sei freundlich und respektvoll

    • Verurteile nicht

    • Baue dich auf und mach dir Mut

    • Sag, dass du dich magst

    • Verzeihe dir

Wenn du mit dir selbst so sprichst, wie mit einem guten Freund, wirst du merken, dass sich das viel besser anfühlt und du auch mehr Selbstvertrauen hast.

  1. Lass dir Zeit

Versuch nicht, alles auf einmal zu verändern. Jede Änderung benötigt Zeit. Erlaube dir kleine Schritte zu machen und step-by-step vorwärts zu kommen.

Viele Vorsätze scheitern daran, dass versucht wird, alles auf einmal zu lösen und sich die Anfangseuphorie bei der ersten Hürde auflöst. Hürden sind normal und dürfen überwunden werden, dafür braucht es Geduld und Zeit.

Wenn du wirklich was verändern möchtest, dann lass dir dafür Zeit und gehe in kleinen Schritten vorwärts. Denn selbst eine Wanderung um die Welt beginnt mit dem ersten kleinen Schritt.

 

Viel Aufwind beim Aufbauen deines Selbstvertrauens, wünscht

Yvonne

 

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Yvonne Dathe

Lösungsorientierte Beraterin mit betriebswirtschaftlichem und psychologischen Hintergrund. Gleitschirmpilotin seit 1994 und Lebensfreude-Spezialistin.

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