Mit Lebensfreude Grenzen überfliegen!

10 Maßnahmen für ein ausgeglichenes Leben

05. Juli 2016 by 0 Comment

Familie, Beruf / Arbeit, Freizeit und dazwischen die eigenen Bedürfnisse. Es ist nicht immer einfach ein ausgeglichenes Leben zu führen. Ganz im Gegenteil, es kann sogar ganz schön schwierig sein. Gerade bei Gleitschirm- und Drachenpiloten kann ich immer wieder beobachte, wie sie im Zwiespalt mit sich und ihren Verpflichtungen stehen. Die guten Flugtage sind begrenzt und jeder möchte diese gerne für sich nutzen. Auch Familienväter und -mütter finden sich des öfteren in der Zwickmühle wieder. Doch wer seine eigenen Bedürfnisse längere Zeit unterdrückt und sich ganz den alltäglichen Pflichten unterwirft, riskiert seine Gesundheit.

Unter Arbeit verstehe ich dabei nicht nur die Erwerbstätigkeit, sondern auch die Arbeit zu Hause (Hausarbeit, Pflegearbeit, Erziehung der Kinder...). Schließlich wirken alle Bereiche des Lebens wechselseitig aufeienander ein und wirken positiv oder negativ auf die psychische und physische Gesundheit ein.

Nicht jede Arbeit ist auch stressig. Manche Menschen empfinden es als Entlastung einen Beruf ausüben zu können. Die Arbeit kann dabei ein Ausgleich für die belastenden Bedingungen zu Hause sein. Umgekehrt, kann sich natürlich auch das Privatleben positiv auf die Arbeit auswirken. Und beides wirkt sich auf das Freizeitleben aus.

Lebensbereiche

 

Werden die verschiedenen Lebensbereiche in einer Schleife dargestellt (siehe links), ist schnell der Zusammenhang sichtbar. Wird eine Schleife vergrößert, verkleinern sich die anderen Bereiche. Werden alle Anforderungen vergrößert, wird der Raum für das ICH und die eigenen Bedürfnisse immer kleiner.

 

 

 

 

Folgen eines unausgeglichenen Lebens:

Wer ein zu einseitiges oder unausgeglichenes Leben führt riskiert seine psychische und physische Gesundheit. Langfristig können

  • Psychosomatische Beschwerden und Erkrankungen
  • Unzufriedenheit
  • Resignation
  • Depression
  • Burnout

die Folge sein. Damit verbunden sind oft gesundheitsschädliche Verhaltensweisen, wie Rauchen, Alkohohl oder Tablettenkonsum, aggresives Verhalten, Rückzug von sozialen Beziehungen.

Gerade die sozialen Beziehungen sind entscheidend, ob es uns gut oder schlecht geht. Wer nur seine Arbeitskollegen als soziales Netz hat, kann im Fall des Arbeitsplatzverlustet (Krankheit, Entlassung, Rente...) in ein sprichwörtliches "tiefes Loch" fallen. Denn plötzlich fehlt die tägliche Ansprache. Es gilt inzwischen als bewiesen, dass ein ausgeglichenes soziales Netzwerk die wirkunsvollste Maßnahme für ein langes und gesundes Leben ist. (social relationships and mortality risk, 2010)

 

Maßnahmen für ein ausgeglichenes Leben:

Stress entsteht, wenn Ressourcen drohen zu verschwinden oder tatsächlich verschwunden sind oder ein Zugewinn von Ressourcen nach einer Investition verwehrt bleibt.

Unter Ressourcen verstehe ich dabei alles, was dir nützlich sein könnte, um deine Ziele zu erreichen. Also

  • materielle Dinge, wie Autos, Werkzeuge
  • immaterielle Ressourcen wie Gesundheit, Familie, Freunde (soziale Ressourcen)
  • Persönliche Ressourcen, wie Fähikgeiten, und Eigenschaften oder
  • Energieressourcen wie Zeit, Wissen, Geld

Damit dir die Folgen erspart bleiben und du gesund und glücklich in deinem Leben bist, möchte ich dir meine Top 10 Maßnahmen für ein ausgeglichenes Leben vorstellen. Vielleicht ist ja auch die ein oder andere etwas für dich:

1. Tue was du liebst

Mache Dinge, die du gerne tust. Und zwar nicht nur im Privatleben. Klar ist auch, wenn du deinen Traumjob gefunden hast nicht jeder Tag super gut und macht Spaß. Doch solltest du in dem was du tust einen Sinn sehen und er sollte deinen Vorstellungen entsprechen und größtenteils Freude bereiten. Ich bin immer wieder auf´s neue entsetzt, wie viele Menschen sich tagtäglich in die Arbeit quälen, um am Monatsende ihr "festes" Einkommen zu haben. Sicherlich kennst du den Spruch "Love it, change it or leave it" und genau darum geht es. Wenn du deine Arbeit nicht liebst, versuche sich zu verändern, entweder so dass sie dir gefällt oder deine Einstellung zu dieser Arbeit, so dass du sie wieder lieben kannst. Funktioniert beides nicht, bleibt nur die Arbeit zu verlassen. Eine vierte Möglichkeit, es auszuhalten und einfach weiter zu machen, ist langfristig ungesund.

2. Tue das wichtige zuerst

Wir alle haben vieles was wir gerne erledigen möchten und oft reicht die Zeit nicht. Das einzige was hilft, ist die wichtigen Dinge des Lebens zu tun und das unwichtige arrangiert sich außen herum oder wird einfach gar nicht erledit. Doch wenn du das wichtige erledigst findet sich auch meist ein Weg, wie die unwichtigeren Dinge des Lebens auch erledigt werden können. Hierzu ein kleines anschauliches Video:

3. Einfach mal die Seele baumeln lassen

Ich kann nicht immer nur Gas geben. Ich arbeite, studiere und nehme an Gleitschirm-Flugwettbewerben teil. All diese Bereiche erfordern meinen körperlichen und geistigen Einsatz. Das macht Spaß und fordert. Dennoch brauche auch ich Zeiten in denen ich einfach mal abschalte und das tue was mir gerade gut tut. Das kann ein Spaziergang sein, eine kleine Radtour oder ein Besuch bei einer Freundin. Solche kleinen oder größeren Erholungsschleusen sind wichtig, damit ich meine Akkus wieder aufladen kann und leistungsfähig bleibe.

4. Auf die inneren Signale achten

Der Körper liefert kleine Signale des Wohlbefindens oder des Unmutes. Ich versuche diese Signale wahrzunehmen und auf sie zu hören. Wenn ich also merke, dass mir etwas nicht gut tut, überlege ich was ich tun kann, damit es mir besser geht. Oft sind es Kleinigkeiten die mir helfen, dass es meinem Körper und somit meiner gesamten Verfassung gut geht.

5. Überzeugt sein, Ziele zu erreichen

Wenn ich mir Ziele setze, bei denen ich überzeugt bin, dass ich sie auch erreichen kann, bekomme ich einen regelrechten Energieschub. Dieser führt dazu, dass ich mich besser fühle und die Ziele schlussendlich mit einer großen Wahrscheinlichkeit erreiche. Diese Überzeugung hole ich mir aus meiner Vergangenheit. Ich schaue mir immer mal wieder an, was ich in der Vergangenheit alles erreicht habe und das gibt mir die Gewissheit, auch in Zukunft ähnliches oder auch größeres erreichen zu können.

6. Fünf-Minuten-Regel

Adam Rifkin stellte die Fünf-Minuten-Regel auf. Darin heißt es, auch wenn du keine Zeit hast, fünf Minuten, um jemanden zu helfen hast du immer. Wenn jemand deine Hilfe braucht, helfe ihm, wenn es nur fünf Minuten Zeit in Anspruch nimmt. Das Gefühl einem anderen Menschen geholfen zu haben, steigert das Wohlbefinden ungemein. Oft entstehen dadurch neue Kontakte oder alte werden wieder aufgefrischt. Das fördert dein soziales Netz und das ist bekanntlich gut für die Gesundheit. Außerdem entstehen Glücksgefühle, die dein ausgeglichenes Leben fördern.

7. Wechsle öfter mal die Perspektive

Als Gleitschirmpilotin habe ich einen anderen Blick auf die Welt, wie einer der noch nie die Welt von oben gesehen hat. Aber es gibt auch noch viele andere Möglichkeiten die Welt zu entdecken: zu Fuß über die Alpen, mit dem Fahrrad über das Land, mit dem Zug fahren uvm. Jede neue Reise, jeder Weg den ich bewusst gehe / fahre / fliege bietet mir und dir die Chance eine neue Sichtweise zu bekommen. Plötzlich sind Lappalien, über die ich mich soeben noch aufgeregt habe unwichtig. Eine kleine Unterstützung, wenn ich mich mal wieder über irgend etwas aufrege ist die Frage "Welche Bedeutung hat dieses Ereignis auf mein Leben in einem Jahr?" - Häufig ist die Anwort "gar keine", wenn das der Fall ist, dann brauche ich mich im Hier und Jetzt nicht darüber aufregen. Mit dieser neuen Perspektive bin ich ein Stück weiter auf dem Weg zu einem ausgeglichenen Leben.

8. Dinge akzeptieren

Es gibt immer wieder Ereignisse im Leben, die sich nicht ändern lassen. Da hilft jammern und hadern wenig. Wenn ich erkenne, dass ich etwas nicht ändern kann, obwohl es unangenehm ist, versuche ich es zu akzeptieren. Es ist vergeudete Energie gegen etwas anzukämpfen, wenn ich es eh nicht ändern kann. Diese Energie nutze ich lieber für etwas sinnvolles.

9. Hilfe suchen

Wenn ich merke, dass ich einer Situation nicht gewachsen bin, suche ich mir Unterstützung, bevor mit etwas über den Kopf wächst.

10. Auch mal NEIN sagen

Das ist ein Punkt an dem ich lange gearbeitet habe. Immer wurden Aufgaben an mich übertragen, die ich annahm, obwohl ich bereits zeitlich am Limit war. Oft waren es ehrenamtliche Tätigkeiten. Zunächst sahen diese wenig zeitintensiv aus, doch in der Summe wurde mir das in der Vergangenheit oft zu viel. Inzwischen habe ich gelernt auch mal NEIN zu sagen und das hat meinem ausgeglichenen Leben sehr gut getan.

Ich hoffe es waren hier ein paar Dinge dabei, die auch dir Nützlich sein können. Wenn du ein "Leben im Gleichgewicht" führen möchtest, könnte auch der Kurs gleichnamige Kurs etwas für dich sein:

 

=> Zum Kurs "Lebe im Gleichgewicht"

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Yvonne Dathe

Lösungsorientierte Beraterin mit betriebswirtschaftlichem und psychologischen Hintergrund. Gleitschirmpilotin seit 1994 und Lebensfreude-Spezialistin.

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