Mit Lebensfreude Grenzen überfliegen!

Positiver Umgang mit negativen Menschen

07. April 2016 by 2 Kommentare

Ärgerst du dich manchmal über andere Menschen oder lässt dich von ihnen herunter ziehen? Es gibt Menschen, die nur durch ihre blose Anwesenheit einem die Stimmung vermiesen können.

 

Es gibt immer wieder Situationen, in denen wir solchen Menschen nicht aus dem Weg gehen können, daher möchte ich dir hier 5 Schritte vorstellen, wie du handeln kannst, um selbst positiv zu bleiben.

 

1. Erkenne den Spiegel

Menschen, die uns runter ziehen oder ärgern spiegeln grundsätzlich etwas in uns selbst wider. Mit anderen Worten, die Person kann nichts dafür, dass wir uns durch ihre Anwesenheit herunterziehen oder ärgern lassen. In der Vergangenheit entwickelte jeder von uns Strategien, um mit bestimmten Situationen umzugehen. Dazu zählen ganz besonders auch Denkmuster. Diese Denkmuster werden durch einen Reiz (eine negative Person) ausgelöst und spulen voll automatisch ihr Programm ab. Die Folge ist, dass wir uns mies fühlen. Doch die Person war lediglich der Auslöser für unser Denken und nicht der Grund. Dieser ist in uns selbst zu suchen.

 

Beispiel: Eine andere Person nervt dich, weil sie ein dominantes auftreten hat und direkt ohne umschweife seine Meinung vertritt. Das ärgert dich maßlos, denn diese Person sei ja wohl absolut respektlos und unhöflich...

2. Eigene Bedürfnisse wahrnehmen

Wenn du dich wieder einmal ärgerst (was vollkommen in Ordnung ist), dann überlege dir doch mal, warum dich die andere Person aufregt oder runterzieht. Was sind deine genauen Reaktionen auf ihr Verhalten, was ist es was dich stört? Das Denken wird von zumeist unbewussten Emotionen und Verhaltensmuster (zittern, enge Gefühl...) begleitet. Durch das Reflektieren deiner Handlung, werden dir die automatisch ablaufenden inneren Prozesse bewusst und du kannst von der Person loslassen. Dein Gefühl hat sich etwas neutralisiert.

 

Beispiel: Die Person regt dich auf, weil du auch gerne deine Meinung vertreten würdest und du durch das dominante Verhalten der anderen Person eingeschüchtert bist. - Nun ist also klar, was der wahre Grund ist: du möchtest ebenfalls deine Meinung selbstbewusst vertreten.

3. Verständnis aufbauen

Mit einer einigermaßen neutralen Haltung, kannst du nun überlegen, warum verhält sich die andere Person so wie sie sich verhält? Wenn du die Gründe erkennst, baut sich Verständnis auf und es lassen sich Wege finden, damit gut umzugehen. Ob deine Erklärung stimmt oder nicht, ist dabei vollkommen irrelevant. Wichtig ist, dass du für dich Klarheit schaffst.

Beispiel: Die Person vertritt ihre Meinung so wehement, weil ihr das Gesagte wichtig ist und sie möchte, dass es gehört wird.

4. Fühl dich in die Person ein

Nach dem Verständnis versuche dich noch in die Person hineinzuversetzen. Frage dich: Welches Bedürfnis versucht die Person mit ihrem Verhalten zu befriedigen? Wenn diese Frage für dich beantworten kannst, spürst du nicht nur Verständnis sondern auch Mitgefühl für dein Gegenüber. Von der anfänglichen Wut ist nichts mehr geblieben.

Beispiel: Die Person möchte ihr Anliegen verbreiten und andere Menschen zur Unterstützung animieren.

5. Nimm es nicht persönlich

Das erklärt sich nach den vier Schritten schon fast von selbst. Die (negative) Person verhält sich lediglich nach ihren eigenen Möglichkeiten und Bedürfnissen. Mit anderen Worten: Du bist zwar anwesend, aber das Verhalten hat nichts mit dir zu tun.

Fazit:

Es ist ein wenig aufwendig diese fünf Schritte durchzugehen, doch du machst das für dich. Mit diesen Schritten bekommst du eine neue Sichtweise auf das Verhalten deiner Mitmenschen und dich selbst (denn sie sind ja deine Spiegel), kannst gelassener mit ihnen umgehen und empfindest selbst mehr Ruhe und Leichtigkeit.

 

Übrigens regen uns Menschen meistens dann auf, wenn sie sich entweder so verhalten wie wir uns auch gerne verhalten würden oder wenn sie sich genau entgegengesetzt verhält. Wenn du mir nicht glaubst, dann achte mal bewusst darauf!

 

Mir persönlich hat dieses Vorgehen schon öfter geholfen ruhig und gelassen zu bleiben.

 

Wie geht es dir damit? Ich freue mich über deinen Kommentar oder eine eMail.

 

Viel Aufwind in allen Lebensbereichen wünscht

 

Yvonne

 

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(4 Stimmen)
Yvonne Dathe

Lösungsorientierte Beraterin mit betriebswirtschaftlichem und psychologischen Hintergrund. Gleitschirmpilotin seit 1994 und Lebensfreude-Spezialistin.

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2 Kommentare

  • Yvonne
    Yvonne Montag, 25 April 2016 16:06

    Hallo Mirja,
    das freut mich, dass dir der Beitrag gefällt und dass du nun ein buntes und schönes Leben, nach deiner Trennung führen kannst!
    Gleitschirmfliegen scheint dich dabei zu begleiten - vielleicht sehen wir uns ja mal in der Luft!
    Liebe Grüße und weiterhin viel Aufwind in allen Lebensbereichen, wünscht
    Yvonne

    Melden
  • mirjam
    mirjam Freitag, 15 April 2016 15:37

    liebe Yvonne

    ein wirklich guter beitrag.
    ich mache diese Feststellungen seit einem jahr, seit meiner Trennung. seit ich angefangen habe, bewusst und im jetzt zu leben.
    als ob ich früher hinter einer wand oder im nebel gelebt hätte. so fixiert.
    meine welt ist nun viel bunter und schöner...

    gleitschirmfliegen macht mich wahrscheinlich unter anderem zum menschen der ich bin. ich liebe das fliegen noch viel mehr als früher.

    alles gute und liebe grüsse
    mirjam

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