Mit Lebensfreude Grenzen überfliegen!

Europameisterschaft 2014 in Raska, Serbien

16. August 2014 by 1 Kommentar Fliegen/Sport 5742 Views

Für das Deutsche Team war die Europameisterschaft in Serbien ein voller Erfolg! Torsten Siegel gewann vor Clement Latour (FRA) und Juri Vidic (SLO). Yvonne Dathe wird dritte nach Seiko Fukuoka Naville (FRA) und Petra Slivova (CZE). In der Nationenwertung steht Deutschland auf Platz 2 hinter der Schweiz und vor Italien. weiterlesen...

 

 Foto von Thomas Ide

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Foto von Harry Buntz

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Vom 03.- 15. August 2014 fand in Raska (Serbien) die Europameisterschaft im Gleitschirmfliegen statt. Das Gebiet hat sich in den letzten Jahren bereits als gutes Wettbewerbs-Fluggelände etabliert.

16. August: Letzter Durchgang

Etwas kühler als gewöhnlich weckte uns heute der Morgen. Mit Nord-Ost-Wind fuhren wir zum Nordstartplatz. Die ersten Wind-Dummys konnten früh aufdrehen. Die Tasksetter waren sich allerdings nicht ganz einig, wie das Wetter sein würde. So schrieben sie zunächst zwei verschiedene Tasks an. Am Ende wurde es eine 63 km weite Aufgabe mit Ziel im Süden.

Nach dem Start ging es gut nach oben. Einen taktischen Fehler machte ich, als ich mich über den Startberg nach hinten versetzten lies. Ich kam dahinter nicht hoch und musste tief wieder aus dem Tal raus fliegen. Doch pünklich zur Zylinder Öffnung um 13:45 war ich wieder oben an der Basis. Die erste Wende lag westlich vom Start im Tal. Über der letzten Ridge machten wir Höhe. Dann ging es fix raus ins Tal und wieder zurück an den Hang. Großflächige Abschattungen machten es schwer wieder nach Oben zu kommen. Ich lies mich über die Gräten nach Süden versetzen bis eine Thermik durchzog. Wieder aufgedreht. ging es nach Osten zur zweiten Wende. Als ich wieder vor nach Westen zur dritten Wende flog, hörte ich über Funk, das der Task gestoppt sei. Also ab zu einen sicheren Landeplatz. Im Tal war gut und gerne 32 km/h Wind. Also musste eine große Landewiese her! Alle sind sicher gelandet, so dass wir heute Abend unsere guten Ergebnisse bei der Siegerehrung feiern können.

Ergebnisse Männer:

1. Torsten Siegel (GER)
2. Clement Latour (FRA)
3. Juri Vidic (SLO)
4. Ulrich Prinz (GER)

Ergebnisse Frauen:

1. Seiko Fukuoka Naville (FRA)
2. Petra Slivova (CZE)
3. Yvonne Dathe (GER)

Nationen Wertung:

1. Schweiz
2. Deutschland
3. Italien

Video von Yve (flymovies):

15. August: 6. Task gestoppt

Heute Morgen gab es mal wieder ein paar Wölkchen, doch leider waren die Tiefer als der Startplatz. Also warteten wir auf steigende Basis. Die Tasksetter entschieden sich für eine etwa 54 km kurze Aufgabe. Uns war allen klar, dass dies nicht einfach zu bewältigen sein wird. Vor allem da die Tasksetter wieder Gegenwindschenkel eingebaut hatten. Um 14:30 Uhr öffnete der Startzylinder. Etwas verhalten flogen die Piloten zur Startboje und wieder zurück an den Hang. Noch einmal Höhe tanken und ab zur zweiten Wende. Nun ging es raus ins Tal. Die meisten tankten noch mal über dem Startplatz und flogen dann zur dritten Wende. Dann wurde es hart. Der Wind im Tal kam aus Nord und wurde beständig stärker. Ich konnte mich an einem Hang festkrallen und soarte, kreiste um etwas an Höhe zu gewinnen. Doch eigentlich hielt ich mich gemeinsam mit Reiner, Pepe und Torsten auf Höhe des Hanges. Um 15:52 Uhr wurde der Task dann wegen zu viel Wind gestoppt. Nachdem der Task länger als eine Stunde lief, wird es wohl eine Wertung geben...

Video von Yve (flymovies):

14. August: Tag gecancelled

Der heutige Tag ist wegen zu viel Wind abgesagt...

13. August: Windiger Tag

Heute wurde eine 61 km weite Aufgabe ausgeschrieben. Die Aufgabe wurde gestartet. Nach dem Start ging es heute vom Wind versetzt nach oben. Pünktilich zur Startzeit bekam ich eine Thermik die mich auf 2.800 m brachte. Mit dieser Höhe flog ich mit den anderen Piloten raus ins Tal zur ersten Wende. Danach ging es wieder zurück an den Hang. Meine Linie war äußerst schlecht. Ich kam tief am Hang wieder an und kämpfte mich wieder nach oben. Gemeinsam mit Thomas fanden wir eine Thermik die uns wieder auf 2.500 m brachte. Die zweite Wende lag etwa 5 km südlich vom Startberg. Gerade als wir los flogen, legte vor mir einer die Ohren an und flog raus. Auch andere Piloten flogen ins Tal - Der Task wurde gecancelt. Als auch ich zum Rausflug ansetzte, wusste ich auch warum. Ich flog durch eine ziemlich turbulente Thermik, die wenig Spaß machte. Auf Grund des Windes kamen wohl einige Level 3 Meldungen. Hoffen wir, dass es morgen wieder einen gültigen Durchgang gibt.

Video von Yve (flymovies):

12. August: Vierter Task

Zig mal wurde der heutige Task umgeändert. Zuerst sollten es 81 km zu absolvieren sein. Am Ende waren es dann rund 60 km. Das Problem war keine Thermik. Die Wind-Dummys konnten gut soaren, aber es ging nicht nach oben. Um 15:00 Uhr wurde dann doch der Startzylinder geöffnet. Am Start ging es windversetzt nach oben. Auf dem Weg zur ersten Wende ging es flott mit Rückenwind voran. Zurück hatten ich und einige anderen Piloten schwer zu kämpfen. Genauer gesagt, nach einem harten Kampf landete ich unterhalb des Startplatzes in einem Tal. Der Weg aus dem Tal war recht weit und es gab kein Handynetz. Also musste ich erst einmal laufen, um irgendwie meine Position durchgeben zu können. Auf halben Weg nahm mich ein freundlicher Mensch auf seinem Holz-Traktor mit. So war der Weg zur Hauptstraße schon deutlich angenehmer. Birgit kam uns kurz vor der Straße entgegen und nahm micht mit ins Ziel.

Martin Petz machte es deutlich besser. Irgendwie schaffte er es an einer Stelle auf 3.400 m aufzudrehen und konnte somit das Rennen am Ende für sich entscheiden. Torsten Siegel kam dicht gefolgt als vierter ins Ziel. Für die Deutsche Nationenwertung spitze!! Auch Ulrich Prinz und Manuel Nübel schafften heute die Aufgabe.

Video von Yve (flymovies):

11. August: Dritter Task

Heute sollte der bisher beste Tag sein. Basis anfangs auf 2.500 m später höher, Wind aus Nord-West. Daher entschieden sich die Tasksetter für einen One-Way-Task nach Osten rund 88 km.

Anfangs ging es thermisch gut nach oben, etwas vom Wind verblasen. Über dem Start konnte ich auf 2.600 m aufdrehen. Einige schafften es sogar noch höher. Der Anfang war also recht gut. Nach Osten in Richtung Brus lag die erste Wende. Auf dem Weg dorthin gab es zwei Routen eine etwas nördliche und eine direkt über das Plateau von Kopaonik. Ich entschied mich für die direkte Route. Aber auch die nördliche Route schien gut zu funktionieren. Erst waren die Piloten dort etwas tiefer, doch am Ende der Hügel konnten die sehr gut aufdrehen. Über dem Plateau ging es erst am Ende. Dort konnte ich nochmals auf über 2.600 m aufdrehen. Viele andere flogen direkt zur Wende und kamen tief. Ich flog dann über die Wende weiter Richtung Ziel. Unter mir viele verzweifelte Piloten, die keine Thermik fanden. Auch bei mir war nur tote Luft. Langsam aber sicher ging es nach unten. Einer vor mir kam tief wieder zurück geflogen. Also ging es weiter vorne auch nicht. Rechts von mir über einen kleinen Taleinschnitt fingen ein Paar Schirme an zu kreisen. Ich entschied mich drauf zu setzen und verlor erst einmal ein paar Meter. Irgendwann ging es doch etwas hoch. Pepe und Yassen kamen dazu. Nach dem wir 400 m gemacht haben, zogen alle weiter. Alleine wollte ich auch nicht bleiben und flog mit. Am ende des kleinen Tales ging es ums "überleben". Tief kreisten alle in mehr oder weniger sinken bis null Steigen. Nach einer gefühlten Ewigkeit in der Hitze kreisend landete ich etwa 55 km vor dem Ziel. Auch die anderen Deutschen Piloten landeten in einem Umkreis von 5-7 km. Einzig Thomas kam ein Stück weiter.

Ins Ziel schaffte es heute keiner. Eine Gruppe von 15 - 20 Piloten schaffte es aber bis etwa 20 km vor das Ziel.

Video von Yve (flymovies):

10. August: Zweiter Task

Die Wettervorhersage für den heutigen Tag verhieß schwierige Bedingungen. In den unteren Schichten stabil und in der Höhe gute Steigwerte. Wir fuhren heute mal zum Südstartplatz und bekamen die rund 55 km weite Zick-Zack-Aufgabe präsentiert.

Philip Broers startete heute als Wind-Dummy und hatte richtig zu kämpfen nicht sofort abzusaufen. Wir begutachteten die Situation noch eine Weile. Irgendwann kammen dann doch Ablösungen am Startplatz hoch und die Piloten konnten gut aufdrehen. An der Startridge ging es sehr gut. Die erste Wende im Norden konnte einfach genommen werden. Die zweite Wende lag östlich vom Nordstartplatz. Auftürmende Wolken sorgen für großflächige Abschattungen. Über der gestrigen Startboje tankte ich nochmals Höhe, bevor es in den Nordkessel rein ging. Pepe drehte über mir. Ich war irgendwann doch verleitet weiter zu fliegen, aber dann dachte ich, wenn Pepe noch dreht, sollte ich auch noch einige Meter mit nehmen. Im Nachhinein eine kluge Entscheidung. Wer tief kam hatte zu kämpfen aus dem Kessel wieder heraus zu kommen. Die Abschattungen töteten jegliche Thermik. Nach der Wende retteten Martin, Thomas, Pepe und ich uns über dem Nordstartplatz und kreisten so lange, bis die Sonne langsam wieder raus kam. Erst dann ging es etwas besser nach oben und wir konnten wieder nach Westen aus dem Kessel rausfliegen.

Die nächsten drei Wenden entlang der Ridge waren einfach zu fliegen. An der Ridge ging es zeitweise mit 3 - 4 m/sek nach oben. Von der letzten Wende wieder am Grat, hatten Pepe, Thomas und ich ein schlechtes Timing. Die vor uns erwischten eine gute Blase, konnten schnell aufdrehen und ins Ziel fliegen. Als wir ankamen war gerade thermikfreie Zeit. Wir mussten und also nochmals "festkrallen" und abwarten bis etwa nach 20 Minuten die Thermik wieder einsetzte. Nachfolgende Piloten hatten Glück, da sie ankamen als die Thermik wieder an war. Mit etwa 2.200 m zeigte mein Oudie eine Gleitzahl von 9.7 ins Ziel an. Knapp, aber höher ging es leider nicht wegen den Wolken. Also flog ich los mit direktem Kurs aufs Ziel. Bis zum Schluss war ich mir nicht sicher, ob es wirklich reicht. Doch zum Glück war die Luft auf dem Weg zum Ziel so Tod, dass auch kein Gegenwind blies. Gemeinsam mit Thomas erreichte ich das Ziel kurz nach Raska.

Das Deutsche Team hat heute wieder gut gepunktet, da sich Ulli und Torsten unter den Top-Ten platzieren konnten.

Video von Yve (flymovies):

09. August: Erster Flugtag

Gestern Abend fuhren wir nach Raska zum 2. Teil der Eröffnungsfeier. Bei herrlichem Sonnenuntergang gab es eine kurze Rede mit anschließender Feier auf dem Hauptplatz der Stadt.

Heute sieht es tatsächlich nach Flugwetter aus!

Nach dem Briefing schickten die Organisatoren, die ersten Wind-Dummys raus. Die ersten drei versenkten sich ziemlich schnell. Daraufhin wurde die rund 80 km weite Aufgabe auf 63 km gekürzt. Als sich der erste Gleitschirm halten konnte, wurde das Fenster bald geöffnet. Der Startbart ging besser als erwartet. Über dem Startplatz drehte ich zusammen mit Thomas auf. Dann ging es in Richtung Startboje. Diese lag über der vorgelagerten Ridge. Hier versammelte sich der ganze Pulk. Als das Rennen startete flogen alle Richtung Nordwest zur ersten Wende ins Tal. Wieder zurück am Hang, war erst einmal kämpfen angesagt, um wieder an Höhe zu gewinnen.

Endlich über Grat ging es nach Süden. Ich flog etwas verhalten, da ich mir nicht sicher war, wie zuverlässig die Bärte sind. Als es nicht mehr höher ging. Flog ich zur zweiten Wende und wieder am Grat zurück in Richtung dritter Wende. Diese lag etwas nördlich von der Startboje. Der Grat trug recht gut, so dass ich an der Basis voran kam. Der Führungspulk kam mit etwa 4 km vor der dritten Wende entgegen. Ich hatte also fast 8 km Rückstand. Von der dritten Boje ging es Nordwestlich über das Tal. Während der Führungspulk die sichere Route an den Bergen entlang wähllte. Entschieden Thomas und ich uns für den direkten Weg. Auf der anderen Talseite sahen wir Pepe und Manuel. Pepe konnte sich halten und sogar etwas Höhe machen. Etwas weiter links, direkter auf der Linie sah ich einen Schirm Höhe machen. Auch Thomas sah diesen vermutlich, zumindest, flog er auch auf ihn zu. Er war etwas schneller und flog einen Talkessel an. Ich hatte vorher ein leichtes Steigen. Nachdem ich weniger als 900 m hatte, drehte ich in dem schwachen Steigen, dass nach und nach immer besser ging. Aus den Augenwinkeln sah ich wie Thomas kämpfte und dann aber schlussendlich am Hang landete. Pepe konnte seinen Bart immer besser ausdrehen und stieg. Manuel kam unter mir zu mir vor geflogen und kämpfte hart. Als ich zweihundert Meter gemacht habe, kam der Pulk über das Tal zu mir angeflogen. Sie setzten sich auf mich drauf und kreisten. Mit dem Pulk lies ich mich an die Berge versetzen und flog dann mit ihnen ins Ziel.

Andreas (Pepe) Malecki landete als erster im Ziel vor Torsten Siegel.

Video von Yve (flymovies):

08. August: Dauerregen

Etwas optimistisch sind wir heute morgen aufgewacht und waren uns nicht ganz sicher, ob die Organisatoren uns heute nicht an den Startplatz fahren lassen. Zum Frühstück fing es aber dann an zu regnen und dieser hält sich hartnäckig. Somit also auch heute: Kein Task!

07. Augsust: Task is cancelled

Auch der heutige Tag ist wieder gecancelled. Gestern sind wohl einige noch ein wenig geflogen. Allerdings ging nur soaren oder abgleiten. Dennoch war das Wetter besser als gedacht und wir konnten unseren Fitnesslevel wieder etwas steigern. In Kopaonik gibt es zahlreiche Wanderwege, die zum Laufen, Pilze sammeln, Heidelbeer pflücken, Rad fahren und einfach genießen einladen. Im Moment regnet es nicht und es kann durch aus sein, dass ein Fliegen möglich ist. Doch die auftürmenden Wolken werden hier beschossen, um einem möglichen Hagel vorzubeugen. Wenn die Organisation von der Flugsicherung diese Information bekommt, müssen sie einen Task stoppen. Genau das, wird heute vermutet, daher wurde gleich am Morgen der Tag abgesagt. So konnten wir am Morgen ein paar Teambilder machen und können wieder etwas trainieren und uns auf den hoffentlich bald stattfindenden ersten Task vorbereiten!

06. August: Task is cancelled

Heute morgen erwachten wir nach einem heftigen Gewitter in der Nacht bei Nebel. So wurde gleich in der Früh der heutige Tag abgesagt. Bleibt uns Zeit unsere körperliche Fitness zu steigern. Auch für die nächsten zwei Tage sieht das Wetter nicht so gut aus.

05. August: Task is cancelled

Eine kleine Chance für einen Durchgang sollte es heute geben, also fuhren wir an den Nordstartplatz. Der Wind kam etwas schräg, wurde schnell kräftiger und die Wolken türmten sich ziemlich auf. Dennoch wurde eine Aufgabe von rund 50 km ausgeschrieben und zwei Wind-Dummys rausgeschickt. Der erste berichtete von "small rain" - Wind sollte kein Problem sein. Etwas später startete der zweite und dieser hatte mit dem kräftigen Wind zu kämpfen. Kurz danach wurde der heute Tag abgesagt.

So hatten wir Zeit für einen kleinen Berglauf im Kopaonik-Gebirge.

Hier noch ein Video von Yves (flymovies):

04. August Trainingstask

Gestern Abend fuhren wir zur Eröffnungsfeier ins Tal nach Raska. Pünktlich zur Abfahrt ging ein heftiges Gewitter über Kopaonik und Raska nieder. Blitze und viel Regen machten die Feier unmöglich. Wir zogen uns in eine Bar zurück und warteten, bis das Gewitter vorüber zog. Leider war die Elektrik so durchnässt, dass die ganze Feier wortwörtlich ins Wasser fiel. Schade für die Organisation und alle beteiligten Personen, die seit Monaten an dieser Feier geplant und organisiert hatten...

Heute morgen erwartete uns dafür blauer Himmel und Sonnenschein. Da Nordwind vorhergesagt war, fuhren wir um 11:00 Uhr zum Nordstartplatz. Es wurde eine kleine Aufgabe als Training ausgeschrieben. Ich selbst konnte nach dem Start erleben, wie schwer es sein kann in diesem Nordkessel nach oben zu kommen. Kleine Blasen machen es schwer einen Bart gut zu zentrieren. Ich selbst ließ mich heute von den anderen Piloten ziemlich ablenken und wechselte zu oft die Thermiken. Am Ende landete ich im Tal nur wenige Kilometer vom Startplatz entfernt. Hoffe, das Thema Außenlandung ist damit für diesen Wettbewerb erledigt!

Morgen gibt es dann hoffentlich den ersten offiziellen Durchgang. Übrigens kam heute keiner ins Ziel. Die meisten Piloten landeten in der Nähe der zweiten Wende.

Yves Video vom Trainingstask (flymovies):

03. August Einschreibung und erster Flug

Um 9:00 Uhr begann die Einschreibung im Headquarter. Da das Wetter richtig gut zum Fliegen aussah, stellten wir uns pünktlich um 9:00 Uhr an. Dennoch dauerte es recht lange bis wir alle notwendigen Papiere vorgezeigt hatten und die Wendepunkte auf unseren Geräten hatten.

Gleich danach ging es zum Südstartplatz. Inzwischen türmten sich gewaltige Wolken über Kopaonik auf. Schnell starteten Ulli, Thomas und ich, um ins Haupttal ins Blaue zu fliegen. Gemeinsam mit dem französischen Team flogen wir los. Über dem Tal ging es gut nach oben. Wir wollten uns ja "nur" Einfliegen und testen, ob mit der Ausrüstung alles passt. Thomas und ich flogen daher rund eine Stunde und suchten uns dann eine schöne Wiese.

Von zwei begeisterten Einheimischen wurden wir begrüßt. Sie teilten uns mit, dass wir nun im Kosovo seien. "Schit, ich hab meinen Pass nicht dabei!" ging es mir gleich durch den Kopf. Wir informierten

Birgit wo wir sind. Die beiden Einheimischen Milan und Marco zeigten uns ihr Haus mit Pool und versorgten uns mit Trinken. Als Birgit uns Sabine uns aufpickten, berichteten sie von der strengen Kontrolle an der Grenze. "Oje, was nun!" Zum Glück hatte ich meinen Führerschein dabei. In der Hoffnung mit diesem über die Grenze zu kommen, fuhren wir wieder in Richtung Serbien. An der Grenze wurde alles kontrolliert und der Führerschien war für den Grenzbeamten ausreichen - zum Glück!!!

Um 17:30 Uhr gibt es noch das Saftybriefing und anschließend geht es nach Raska zur Eröffnungsfeier!

Anreise zur EM in Serbien

Am Freitag sind ein Großeteil des Deutschen Teams angereist. Mit einem Propelerflugzeug gind es von Innsbruck über Wien nach Belgrad. Dorterwartete uns VW mit einem VW-Bus und einem Caddy. Nach einer etwa vier stündigen Fahrt, erreichten wir unser Hotel im Kopaonik Gebirge. Das restliche Deutsche Team ist am Samstag angereist. Insgesamt gehen wir mit zehn Piloten an den Start:

Andreas (Pepe) Malecki- Manuel Nuebel- Marc Wensauer - Martin Petz- Reiner Braun - Sebastian Hohn - Thomas Ide - Torsten Siegel - Ulrich Prinz - Yvonne Dathe

Bis zum Samstag 2. August fand die serbisch-kroatisch-slowenische Meisterschaft statt. Wir wollten den letzten Task mitfliegen. Doch der Wind kam aus der falschen Richtung, so dass kein Durchgang geflogen werden konnte. Wir nutzten die Zeit um den Südstartplatz, den Nordstartplat sowie die Gegend etwas zu erkunden...

 

 

Weitere Infos:

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Yvonne Dathe

Lösungsorientierte Beraterin mit betriebswirtschaftlichem und psychologischen Hintergrund. Gleitschirmpilotin seit 1994 und Lebensfreude-Spezialistin.

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1 Kommentar

  • Lukas
    Lukas Sonntag, 13 Dezember 2015 18:06

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